Kirchengemeinde Hl. Dreifaltigkeit Hunteburg

Kirchengemeinde Hl. Dreifaltigkeit Hunteburg

Besuch beim Krippenbauteam Hunteburg: Handwerklich Geübte sind im Vorteil

Weihnachten steht vor der Tür, die Krippe wird aufgebaut. Wie seit Alters her in den Kirchen, aber auch in den Häusern, in den Familien, ist es guter Brauch, das Geheimnis der Weihnacht, die Geburt Christi, darzustellen. Und bevor die Figuren, Maria und Josef und das Kind, die Hirten und der Engel, Ochs und Esel und die Schafe ihren Platz finden, muss alles vorbereitet sein.


Das Krippenteam aus Hunteburg mit Heinz Haverkamp, Alfons Igelmann, Änne Haverkamp, Lydia Wanner, Rita Tombrägel und Inge Igelmann. Foto: Willi SchmutteDas Krippenteam aus Hunteburg mit Heinz Haverkamp, Alfons Igelmann, Änne Haverkamp, Lydia Wanner, Rita Tombrägel und Inge Igelmann. Foto: Willi Schmutte
Rita Tombrägel, Änne und Heinz Haverkamp, Inge und Alfons Igelmann sowie Lydia Wanner sind mit Akribie dabei, die Landschaft zu erstellen. Sie haben diesen Dienst von ihren Vorgängern übernommen, die alle mit ebenso viel Liebe diese Aufgabe wahrgenommen hatten. Die Figuren, die seit vielen Jahren schon in der Hunteburger Dreifaltigkeitskirche zu bewundern sind, sind anziehbar, sind in ihrer Haltung verstellbar. Die Bekleidung kann verändert werden.

Aber es beginnt mit der Grundlegung, mit einem stabilen flachen Grundgestell. „Da sind“, so Rita Tombrägel, „schon ein paar handwerklich geübte Männer von Vorteil.“ Nach der Kirchenrenovierung in der Zeit, als Pfarrer Ulrich Beckwermert in Hunteburg tätig war (1997 bis 2001), wurde der Platz für die Krippe auf den Stufen vor dem Chorraum, direkt vor dem Altar festgelegt, also in direkter Verbindung mit dem Altar und dem Kreuz.

Seit der Zeit, so erinnert sich Rita Tombrägel, ist sie hier im Einsatz. Das bereits genannte Team folgte kurz danach. Alfons Igelmann tackert das Leinen als saubere Umrandung am Holz fest, Heinz Haverkamp schleppt Bruchsteine heran, Rita Tombrägel legt Torfstücke zu einem Weg. „Torf gehört zu Hunteburg“, so stellte sie treffend fest. Inge Igelmann umrahmt das Ganze mit Yuca-Palmen und anderen Grünpflanzen. Im seitlichen Hintergrund ist die Stadt Jerusalem angedeutet, dreidimensional dargestellt, vor einigen Jahren von Dieter Respondek erstellt. Lydia Wanner und Änne Haferkamp stellen mit Moos die grüne Landschaft her. Eine Sandfläche stellt die Wüste dar. Dann wird das Lagerfeuer für die Hirten in der Landschaft platziert und gleich getestet – es „brennt“. Der Stall, der schon von Ochs und Esel „bewohnt“ wird, erhält Brennholz, Stroh und die Krippe.

So bekommt alles seinen Platz. Und wenn dann am Hl. Abend die Figuren aufgestellt sind, wenn das Jesuskind in die Krippe gelegt wird und wenn dann in der Christmette das „Stille Nacht“ erklingt, dann leuchten nicht nur Kinderaugen.

Wenn dann am 6. Januar, am Dreikönigstag die drei Weisen aus dem Morgenland und das Kamel die Weihnachtsdarstellung ergänzen, komplettieren, dann ist auch bald der Zeitpunkt gekommen, wo die Krippe abgebaut wird, alles sorgfältig eingepackt und gelagert wird –bis zum nächsten Advent.

Quelle: Wittlager Kreisblatt, Text und Bild: Willi Schmutte

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