Kirchengemeinde Hl. Dreifaltigkeit Hunteburg

Kirchengemeinde Hl. Dreifaltigkeit Hunteburg

Marc Weber als Pfarrer eingeführt

Die Vakanz ist vorbei. Mit einem Festgottesdienst wurde Marc Weber als Pfarrer der Pfarreiengemeinschaft Bohmte – Hunteburg – Lemförde in der St.-Johannes- Kirche in Bohmte in sein Amt eingeführt. Die musikalische Begleitung übernahmen der Chor „Gegenwind“, die Choral-Schola sowie der Bläserchor.


Pastor Marc Weber und Pastor Hartmut Weinbrenner, der seinem „neuen Kollegen“ in Bohmte ein Buch über die St.-Thomas-Kirche überreichte. Fotos: Christa Bechtel/Wittlager Kreisblatt
„Sie haben einen neuen Pfarrer; er ist ihr Pastor, ihr Hirte“, freute sich mit vielen anderen Joachim Kieslich, Dechant aus Belm, der von Bischof Franz-Josef Bode die Ernennungsurkunde mitgebracht hatte. Kurze Zeit später übergab Kieslich Weber den Priestersitz, den Ambo und noch einige Zeit später die Taufutensilien sowie die Beichtstola. Die Vertreter der drei Kirchenvorstände (KV) überreichten ihm symbolisch den Kirchenschlüssel.

„Am 18. Januar haben wir Pastor Stephan Schwegmann hier an gleicher Stelle verabschiedet“, blickte Dietmar Siegel vom Kirchenvorstand Lemförde kurz zurück. Sein besonderer Dank galt den Pastoren Reinhard Trimpe, Jochen Gellner und Pater Shibu, die die Vakanz überbrückt hatten. „Herr Pastor Weber, wir freuen uns alle, dass Sie da sind. Ihre nette, aufgeschlossene Art, die ist toll“, schwärmte Siegel, der kurz auf Webers Werdegang einging.

In Twistringen sei er als Kaplan „mit nicht enden wollendem Applaus verabschiedet worden. Das heißt schon was“, unterstrich Siegel. Mit Franz Bockrath vom KV Bohmte und Heinrich Düvel vom KV Hunteburg wünschte Siegel Weber: „Dass Sie schnell heimisch werden. Und wenn Sie Fragen haben: Wir sind für Sie da!“

„Du darfst und du kannst auch abgeben. Denn du bist bei Weitem nicht allein. Du kannst dich auf deine drei Gemeinden verlassen“, betonte Joachim Kieslich während seiner Predigt. Weber sei Impulsgeber für die Fragen, die anstehen. Dabei seien Gespür und Feingeist gefragt. Obwohl er es sicher nicht allen recht machen könne, meinte der Dechant. Die Gemeindemitglieder nahm er in die Pflicht: „Lassen Sie Ihren neuen Pastor dazwischenkommen, öffnen Sie ihm die Tür und lassen ihn herein.“

Nach der Heiligen Messe, die Pastor Weber gestaltet hatte, eröffnete stellvertretend für das pastorale Team Pastor Reinhard Trimpe den Reigen der Grußworte; die Moderation übernahm Uwe Dirkes vom Pfarrgemeinderat (PGR) Bohmte. Als Geschenk mitgebracht hatte er einen Zollstock. Viele Dinge sollten ihm jedoch durch den Zollstock gegenwärtig sein, wie Gerechtigkeit, Tapferkeit „und dass alles wirklich menschlich ist“.

Pastor Hartmut Weinbrenner der stellvertretend für die evangelischen Kirchengemeinden Bohmte, Hunteburg, Lemförde, Brockum und Burlage das Grußwort überbrachte, stellte heraus, dass ihm die Ökumene sehr am Herzen liege. „Hier kommt einiges auf uns zu“, sagte Weinbrenner, der als Beispiele die alljährlich stattfindende ökumenische Bibelwoche oder Schulgottesdienste aufzählte.

Mit dem Lied „Hallo, hallo“ sowie dem „Kindermutmachlied“ hießen einige Kinder der katholischen Kindergärten Bohmte und Hunteburg mit ihren Leiterinnen Angelika Bockrath und Brigitte Bernhold den neuen Pastor willkommen. „Die Kinder und alle Mitarbeiterinnen möchten Sie gerne kennenlernen. Wir laden Sie ein zu einem gemeinsamen Frühstück“, erklärte Bernhold. Bockrath schloss sich mit Blick auf die Pfarrhaussanierung an: „Da Ihre Küche noch nicht fertig ist, möchten wir Sie im Ganztagsbereich zum Mittagessen einladen.“

„Die Rathäuser und die Verwaltungen stehen Ihnen offen“, sagte Bohmtes Bürgermeister Klaus Goedejohann, der im Namen seiner Amtskollegen aus Lemförde und Hunteburg das Grußwort sprach. Zum Amtsantritt überreichte er Weber ein Buch mit historischen Ansichten des Wittlager Landes sowie diverse Gutscheine.

„Wir hoffen, dass Sie mindestens so lange bleiben, wie Ihr Vorgänger“, wünschten sich Maria Warhus, Marita Witte und Gabi Walk, die im Namen der PGR Bohmte, Hunteburg und Lemförde das Grußwort und die Weber viele Wünsche für eine glückliche Hand überbrachten. Und: „Sie werden sich zukünftig viele Namen und Adressen merken müssen. Wir haben ein Adressbuch parat – und das Ganze natürlich auch elektronisch“ signalisierte die Lemförderin Gabi Walk.

Abschließend überreichte das Trio Marc Weber einen Korb mit ortstypischen Geschenken aus den drei Kirchengemeinden. Da war Marc Weber doch sehr gerührt, dankte und sagte: „Große Aufgaben, die da auf mich zukommen.“ An den Gottesdienst schloss sich ein Empfang im Gemeindehaus an.

Quelle: Wittlager Kreisblatt vom 12. Mai 2015

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